Pflegegeld

Hier informieren wir Sie über das Pflegegeld und andere pflegerelevante Themen.


 

Auch für pflegende Angehörige finden Sie wichtige Angaben. Wir informieren Sie über die unterschiedlichen Pflegestufen und die Voraussetzungen, um Pflegegeld zu beziehen.

In manchen Fällen kann es zu einer Kürzung des Pflegegeldes kommen. Auf den folgenden Seiten können Sie nachlesen, wann und unter welchen Umständen dies passieren kann.

 

 

Allgemeine Informationen


 

Das Pflegegeld soll pflegebedürftigen Menschen die notwendige Betreuung und Hilfe sichern und darüber hinaus ihre Möglichkeiten verbessern, ein selbstbestimmtes und nach den persönlichen Bedürfnissen orientiertes Leben zu führen. 

Voraussetzungen

Pflegegeld gebührt, wenn

  • auf Grund einer körperlichen, geistigen bzw. psychischen Behinderung oder einer Sinnesbehinderung ständige Betreuung und Hilfe in einem bestimmten zeitlichen Mindestausmaß erforderlich ist,
  • dieser Zustand mindestens sechs Monate andauert und
  • der gewöhnliche Aufenthalt der pflegebedürftigen Person in Österreich liegt. Unter bestimmten Voraussetzungen können auch Personen, die ihren gewöhnlichen Aufenthalt im Europäischen Wirtschaftraum (EWR) oder in der Schweiz haben, österreichisches Pflegegeld beziehen. 
     

Die Höhe des Pflegegeldes richtet sich nach dem Pflegebedarf. Es sind sieben Stufen vorgesehen.

Zuständigkeiten

Die Sozialversicherungsanstalt für Gewerblichen Wirtschaft (SVA) ist für Ihr Pflegegeld zuständig, wenn

  • Sie eine Pension der SVA beziehen.
  • Sie eine besondere Pensionsleistung als Ziviltechniker oder eine wiederkehrende Versorgungsleistung der Ärzte- oder Rechtsanwaltskammer beziehen.

 

Die Pensionsversicherungsanstalt (PVA) ist für Ihr Pflegegeld zuständig, wenn

  • Sie eine Pension von der Pensionsversicherungsanstalt (PVA) beziehen. Auch Personen, die noch keine Pension beziehen, können einen Anspruch auf Pflegegeld haben. Für sie ist die Pensionsversicherungsanstalt (PVA) zuständig.  

    Pflegestufen


     

    Die Höhe des Pflegegeldes richtet sich nach dem Pflegebedarf. Es gibt 7 Stufen. 

          Pflegegeldstufen
    Stufe mtl. Höhe Pflegegeld

    Ø mtl. Pflegebedarf von mehr als

    1   EUR 157,30    65 Stunden
    2   EUR 290,00    95 Stunden
    3   EUR 451,80     120 Stunden
    4   EUR 677,60   160 Stunden
    5   EUR 920,30    180 Stunden und Notwendigkeit
    • der dauernden Bereitschaft einer Pflegeperson oder
    • der regelmäßigen Nachschau durch eine Pflegeperson in relativ kurzen, jedoch planbaren Zeitabständen (mindestens auch eine einmalige Nachschau in den Nachtstunden) oder
    • von mehr als fünf Pflegeeinheiten, davon auch eine in den Nachtstunden.
    6   EUR 1.285,20         180 Stunden und Notwendigkeit
    • der dauernden Anwesenheit einer Pflegeperson wegen Eigen- oder Fremdgefährdung oder
    • von zeitlich nicht planbaren Betreuungsmaßnahmen bei Tag und Nacht.
    7   EUR 1.688,90          180 Stunden und
    • Unmöglichkeit von zielgerichteten Bewegungen der Arme und Beine mit funktioneller Umsetzung oder
    • Vorliegen eines gleich zu achtenden Zustands.

    Für bestimmte Gruppen von Pflegebedürftigen sind Mindesteinstufungen festgelegt (z. B. für Blinde oder Personen, die wegen einer spezifischen Erkrankung auf den Gebrauch eines Rollstuhls zur eigenständigen Lebensführung angewiesen sind).

    Beginn und Ende


     

    Der Beginn des Pflegegeldes hängt vom Antragsdatum ab. Das Pflegegeld bzw. eine Erhöhung des Pflegegeldes steht Ihnen mit Antrag ab dem folgenden Monatsersten zu. Die Auszahlung des Pflegegeldes erfolgt monatlich im Nachhinein (zwölf Mal jährlich).

    Verwenden Sie für die Antragstellung unser Formular zum Ausdrucken oder unser Onlineformular. Beides finden Sie in den Linkboxen rechts. 

    Antragsberechtigt

    • Pflegebedürftige
    • Gesetzliche Vertreter bzw. Sachwalter
    • Familienmitglieder
    • Haushaltsangehörige

    Höherer Pflegeaufwand

    Steigt der Pflegeaufwand, können Sie eine Erhöhung des Pflegegeldes beantragen. Verwenden Sie für den Antrag unser linkFormular zum Ausdrucken (203.7 KB)  oder unser linkOnlineformular. Eine Erhöhung des Pflegegeldes gebührt ab dem auf die Antragstellung folgenden Monatsersten.

    Niedrigerer Pflegeaufwand

    Bessert sich der Gesundheitszustand und sinkt dadurch der Pflegeaufwand, wird das Pflegegeld herabgesetzt oder entzogen. Wichtig ist, jede für den Bezug des Pflegegeldes maßgebliche Änderung sofort der zuständigen Landesstelle zu melden, da zuviel ausgezahltes Pflegegeld zurückgefordert werden muss.

    Das Pflegegeld kann auch befristet zuerkannt werden, wenn eine Besserung des Gesundheitszustandes zu erwarten ist. Eine Weitergewährung des Pflegegeldes ist bei Fortbestand der Pflegebedürftigkeit nach rechtzeitiger Antragstellung möglich.

    Info

    Wichtig ist, dass Sie jede Maßgebliche Änderung für den Bezug des Pflegegeldes sofort der zuständigen SVA-Landesstelle melden (z. B. Besserung der Gesundheitszustands, Wohnsitzwechsel etc.). Zuviel ausgezahltes Pflegegeld wird zurückgefordert.

     

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